Einsatzgebiete des Urkundenprozesses

In welchen Bereichen wird der Urkundenprozess angewendet

Zum Beispiel im Bezug auf Zahlungsrückstände im Bezug auf eine Miete, langwierig offene Rechnungen, wie eine Rechnung über den Kauf eines Möbeslstückes oder über den Kauf eines Handy`s, etc…
Im Fall einer langwierig unbezahlten Rechnung, kann derjenige, der die Zahlung vom Rechnungsempfänger fordert, das Urkundenprozessverfahren, geltend machen. Dies ist auch der aninos anwaltsinkasso bekannt.

Die Hinzunahme einer speziellen Tabelle bei den Urkundenprozessen

Die spezielle Tabelle enthält die zivilprozessrechtlichen und die zur Beantragung von Urkundenprozessen, Paragraphen und Vorschriften. Zum Beispiel, was an schriftlichen Beweismitteln oder ähnlichem, zur Eröffnung des zivilprozessrechtlichen Urkundenprozesses eingereicht werden muss, um die Klage durchführen zu können. Desweiteren enthält die Spezialtabelle bei Urkundenprozessen, Fragen wie was ist genau mit den Urkundenprozessen gemeint oder welche zivilporzessrechtlichen Paragraphen bei den Urkundenprozessen sind die wichtigsten oder die einzelnen Bestandteile des Urkundeprozesses. Ebenso werden Fragen geklärt, ob die jeweiligen Urkundeprozesse nur einmalig durchgeführt werden können oder ob dies mehrmals nach erstmaliger Prozesseröffnung, möglich ist.

Raus aus den Schulden!

Immer mehr Firmen sind in denletzten Jahren pleite gegangen. Die Zahlungsunfähigkeit deutscher Firmen ist in den letzten Jahren erkennbar gestiegen. Ob Klein- oder Großfirmen die Zahlungsunfähigkeit betrifft jeden so stark, wie noch nie zuvor.

Was bedeutet Zahlungsunfähigkeit überhaupt?
Als zahlungsunfähig gilt derjenige, der seine Zahlungsverpflichtungen nicht an einen Gläubiger zurück zahlen kann. In Folge kommt es zu Schulden, die bis zur Überschuld führt, das ist auch der Aninos Anwaltsinkasso bekannt.
Firmen geben meist mehr aus als sie einnehmen, was schließlich zur besagten Überschuld führt. Das kann sehr viele unterschiedliche Gründe haben. Firmen erneuern beispielsweise nicht Ihre Waren und passen sich nicht mehr der wandelnden Umgebung an. Es kann auch sein, dass die Firmenidee schon von Anfang an zum Scheitern verdammt war. Oft sind sehr junge Erstfirmen von solchen Zahlungsunfähigkeiten betroffen.
Zudem spielen auch Fehleinschätzungen von Firmenmanagern eine große Rolle. Sie überschätzen beispielsweise den Gewinn, den das Unternehmen einbringt. Und am Ende sind die Schulden viel höher als erwartet.
Ein weiterer Grund der zur Insolvenz führen kann, ist der Wettbewerb zwischen anderen Unternehmen. Neue Unternehmen können sich beispielsweise in der näheren Umgebung ansiedeln und so zu einer stärken Konkurrenz führen, wie auch die aninos anwaltsinkasso zu berichten weiss.

Wie kann man Insolvenz verhindern?
Als Schuldner kann man sich mit dem Gläubiger verständigen und über mögliche Verhandlungen sprechen. Man kann dann beispielsweise über mögliche Ratenzahlungen der Schulden sprechen, oder um eventuelle Erlassungen der Schulden.
Die zweite Möglichkeit wäre, sich einen vorübergehden Kredit von einem Kreditinstitut oder einer seiner näheren Verwandten zu leihen, um wenigstens kurzfristig Schulden abzuzahlen.

Tilgung: Die Rückzahlung eines Kredites

Die Tilgung eines aufgenommenen Kredites erfolgt im Allgemeinen durch Zahlung mehrerer, monatlich gleichbleibender Raten, die auch als Annuitäten bezeichnet werden. Sie setzen sich aus der Tilgungsrate und Zinsen für das geliehene Kreditkapital zusammen, so die Aninos Anwaltsinkasso.

Wie gestaltet sich die Tilgung des Ratenkredites?
In der Regel holen sich die Banken oder Kreditinstituten, bei denen der Kreditantrag gestellt und gewährt worden war, eine Auskunft über das Konto auf welches die Kreditsumme angewiesen werden soll. Die Rückzahlung des Kredites erfolgt in den meisten Fällen per Einzugsermächtigung der jeweiligen Bank.
Laut aninos anwaltsinkasso erfolgt die Rückzahlung des Kredites bereits kurz nach dem Zeitpunkt der Auszahlung der gewährten Kreditsumme. Zwar kann der Zeitpunkt der Tilgung um einige Monate nach hinten verschoben werden, jedoch wirkt sich dieser Umstand negativ auf den Zinssatz und somit auf die Gesamtkosten des Kredites.

Kann ein Kredit vorzeitig getilgt werden?
Jede Sondertilgung oder gar vorzeitige Ablösung der Kreditsumme verändert die Kalkulationsgrundlage des ursprünglich gewährten Kredites. Aus diesem Grund sind die meisten Banken nicht sonderlich an einer vorzeitigen Ablösung der geliehenen Kreditsumme interessiert, insbesondere, wenn diese nicht vertraglich festgelegt war. Was jedoch die meisten Verbraucher nicht wissen, so die aninos anwalstinkasso, dass hier die Gesetzgebung ein ordentliches Kündigungsrecht für Ratenkredite einräumt. So kann ein Ratenkredit unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist – in der Regel beträgt diese 3 Monate – den Kredit bei der jeweiligen Bank kündigen.

Ratenzahlung aussetzen
In den meisten Kreditverträgen ist eine einmalige oder mehrfache Aussetzung der Tilgungsraten in besonderen Lebenssituationen wie Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Unfall vorgesehen. Voraussetzung hierfür ist zumeist eine Mindesttilgung von drei Raten in Folge.

Der schnelle Prozess vor Gericht

Auch der aninos anwaltsinkasso ist gut bekannt, dass das Gesetz tatsächlich ein besonderes zivilrechtliches Prozessverfahren vorsieht, nämlich den Urkundenprozess. Dieses Verfahren gilt als ein so genanntes beschleunigtes Verfahren, da es laut dem § 595 ZPO tatsächlich für beide Parteien, also Kläger und Beklagten, zwei Beweismittel zulässt. Das sind laut der aninos anwaltsinkasso zum einen die Vernehmung der Partei selbst und zum anderen, wie der Name Urkundenprozess es schon vermuten lässt, Urkunden. Ein Widerklageverfahren ist ausgeschlossen. Zu beachten ist allerdings, dass Scheck- oder Wechselprozesse hier noch eine gesonderte Form um Urkundsprozess vor dem Gesetz einnehmen. Unzulässig ist insbesondere ein Arbeitsgerichtsgerichtsprozess im vor beschriebenen beschleunigten Gerichtsverfahren. Im Übrigen ist sogar erst seit dem Jahre 2005, so die Aninos Anwaltsinkasso, ein Urkundsprozess in einem Mietklageverfahren zulässig.

Der Anspruchsgrund in einer Klageschrift muss eine Geldsumme sein oder auch zum Beispiel die Leistung aus Wertpapieren oder anderer vertretbarer Urkunden. In der Klageschrift muss ausdrücklich erklärt werden, dass es sich um einen Urkundenprozess handelt. Alle Ansprüche müssen sich aus den der Klageschrift in Kopie beigefügten Urkunden beweisen lassen, spätestens im eigentlichen Gerichtstermin müssen die Originale zwingend vorgelegt werden. Ein Urkundsverfahren teilt sich eigentlich in zwei Verfahren, nämlich das Vor- und das Nachverfahren, wobei eigentlich nur das Vorverfahren der eigentliche Urkundsprozess ist. Ein Vorverfahren schließt bei begründeter Klage mit einem Vorbehaltsurteil ab. Das Nachverfahren, was sich in der Regel dann anschließt, wenn die beklagte Partei nicht mit dem Vorbehaltsurteil einverstanden ist, beginnt mit der Verkündung des Vorbehaltsurteils. Hierbei handelt es sich dann um ein normales Klageverfahren mit allen Beweismitteln.

Die Voraussetzungen eines Zahlungsverzugs

Von einem Zahlungsverzug, auch Nicht-Reichtzeitig-Zahlung genannt, wird gesprochen, wenn ein Schuldner trotz erhaltener Rechnung und festgelegtem Zahlungstermin seinen Verbindlichkeiten nicht nachkommt und die Schulden unbeglichen bleiben. Damit auch juristisch gesehen von einem Zahlungsverzug gesprochen werden kann, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, wie auch die Aninos Anwaltsinkasso weiß.

Hierbei ist zwischen zwei Punkten zu unterscheiden.
Wurde in der Rechnung ein Zahlungstermin festgehalten, bis zu dem die Verbindlichkeit beglichen werden muss, kommt der Schuldner direkt in Verzug, sobald dieser Zeitpunkt kalendermäßig überschritten wurde und er die Schulden nicht bezahlt hat. In solch einem Fall ist eine zusätzliche Mahnung nicht nötig und ein Zahlungsverzug ist gegeben.
Ist in der Rechnung jedoch kein genauer Zahlungstermin festgelegt, gerät der Schuldner 30 Tage, nachdem er die Rechnung erhalten hat, ohne weiteres Zutun in Verzug. Gläubiger sollten hierbei beachten, dass sie im Falle einer Nichtzahlung beweisen müssen, dass dem Schuldner die Rechnung zugestellt wurde. Behauptet dieser, nie ein Schreiben erhalten zu haben, muss der Gläubiger ihm eine weitere Rechnung ausstellen und die 30-Tages-Frist startet erneut. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, sollte aus diesem Grund seine Briefe immer per Einschreiben verschicken.

Auch die aninos anwaltsinkasso informiert, dass, tritt nun der Fall ein, dass ein Schuldner seine Rechnung nicht zum vereinbarten Termin begleicht, die Forderung des Gläubigers, weiterhin bestehen bleibt. Zusätzlich bietet sich diesem nun die Möglichkeit, eine Entschädigung für den Zahlungsausfall in Rechnung zu stellen und die Forderung um anfallende Mahnkosten zu erhöhen. Dabei steht es dem Gläubiger frei, ob er hierfür einen festen Pauschalaufpreis wählt oder aber die geschuldete Summe verzinst.

Zahlungsunfähigkeit entbindet nicht von den Verbindlichkeiten

Viele Unternehmen haben damit zu kämpfen, dass säumige Zahler ihrer Forderung nicht nachkommen und geraten nicht selten selbst in Zahlungsverzug. Damit Unternehmen, die mit solchen Problemen zu kämpfen haben, nicht selbst in die Zahlungsunfähigkeit geraten, ist es wichtig, dass diese sofort handeln, so rät Aninos Anwaltsinkasso. Wirkt die erst und zweite Mahnung nicht und die Forderung bleibt trotzdem aus, dann kann ein Inkassounternehmen nützlich sein, um an die längst fällige Zahlung zu gelangen.

Inkassobüros handeln professionell und kontinuierlich, dabei gehen diese hartnäckig, aber dennoch Kundenfreundlich vor. Oft ist ein Inkassounternehmen ein guter Vermittler zwischen Gläubiger und Schuldner und die Zahlung, auf die der Gläubiger schon Wochen oder sogar Monate wartet, wird durch das Inkasso schnell und gezielt getilgt. Der Gläubiger kann so wichtigeren Entscheidungen in seiner Firma nachgehen, als säumigen Kunden hinterher zu telefonieren, um die Zahlung endlich durch zu setzen.

Der säumige Schuldner der in Zahlungsunfähigkeit geraten ist, kann sich mit dem Inkassounternehmen auf gute Lösungsmöglichkeiten für beide Seiten einigen. Angefangen von Stundung oder Ratenzahlung bishin zu einem außergerichtlichen Vergleich, sind viele Wege möglich, um die Verbindlichkeit zu tilgen. Denn auch eine Unfähigkeit zur Zahlung der Schulden, entbindet den säumigen Schuldner nicht von seiner Pflicht, die Forderung zu tilgen. Oft, wird durch ein Inkassounternehmen das gerichtliche Mahnverfahren vermieden, so Aninos Anwaltsinkasso, dass sicherlich in beiderseitigen Interesse sein sollte.

Was passiert alles beim Zahlungsverzug

Zahlungsverzug kann immer dann eintreten, wenn ein Zahlungsziel nicht vollständig bedient wurde, das weiß auch die aninos Anwaltsinkasso. Zahlungsziele sind die vereinbarten Daten, an denen eine Forderung beglichen sein muss.

Normalerweise ist eine Forderung immer sofort fällig, so steht es im Bürgerlichen Gesetzbuch. Nur nach Vereinbarung muss eine Rechnung erst nach Erhalt der Ware oder der Inanspruchnahme der Dienstleistung bezahlt werden. Diese Zahlungsziele sind dann oft auch so genannte Stundungen, soweit ein Zahlungstermin insgesamt nach hinten verschoben worden ist. Sind aber Raten zur Zahlung vereinbart, dann handelt es sich nicht um eine Stundung sondern um die individuelle Vereinbarung der Fälligkeit von Zahlungen. Egal aber, was mit dem Gläubiger vereinbart wurde, jede Nichtleistung am Zahlungstermin löst dann automatisch eine Zahlungsverzug aus, das ist auch der aninos Anwaltsinkasso bekannt. Lediglich bei Verbrauchern, die auf eine normale Rechnung nicht reagieren, auf denen ein Vermerk wie zum Beispiel “zahlbar nach 14 Tage” steht, müssen, damit sie in Zahlungsverzug geraten, extra noch einmal angemahnt werden. Diese Mahnung muss dann auch eindeutig formuliert sein und die Konsequenzen androhen, die greifen, wenn nicht gezahlt wird. Eine höfliche Bitte, um Zahlung reicht dazu nicht aus.

Hat ein Schuldner nicht gezahlt, dann ist Verzug gegeben. Ab dem Eintritt des Verzugs müssen automatisch Verzugszinsen gezahlt werden. Bei der Ratenzahlungsvereinbarung kann der Gläubiger den gesamten Betrag dann sofort fällig stellen, so dass die vorherige Vereinbarung unwirksam wird, das weiß auch die aninos Anwaltsinkasso. Doch soweit sollte man es grundsätzlich nicht kommen lassen. Denn Verzugszinsen können teuer werden im Verlaufe des Verzuges.

Bei Inkassoproblemen sofort reagieren

Die Anschreiben seriöser Inkasso Unternehmen sind ernst zu nehmen sagt auch die aninos anwaltsinkasso. Die Schulden werden von den meisten per Post legal eingetrieben. Sofern die Forderung berechtigt ist gilt es ruhig zu bleiben und mit dem Inkasso Unternehmen zu verhandeln. Sollte der Gläubiger nicht reagieren kann schnell der Gerichtsvollzieher vor der Tür stehen oder es zu einer Lohnpfändung kommen. So wird es nur noch teurer.

Der Brief ist der Erstkontakt zum Schuldner. In diesem Brief wird um eine schnelle Zahlung der Forderung gebeten. Sollte dieser Brief ignoriert werden kommt bald der nächste. Diesem ist dann die vorformulierte Vereinbarung beigelegt, in welchen Raten der Gläubiger die Raten zahlen kann. Jetzt ist es höchste Zeit, dass der Gläubiger reagiert. Er sollte die Forderung prüfen und über das Abzahlen mit dem Inkasso Unternehmen verhandeln oder eine Schuldnerberatungsstelle aufsuchen, dies rät auch die aninos anwaltsinkasso. Wichtig ist nichts zu unterschreiben was nicht verstanden wird. Gerade im Falle von mehreren Gläubigern sollte sich der Schuldner Hilfe holen. Sofern die Forderung nicht berechtigt ist, muss der Schuldner sich sofort wehren und dies im besten Falle schriftlich.

Wenn immer weiter Mahnungen ins Haus flattern wird das ganze kein Ende nehmen und es sollte die Verbraucherzentrale eingeschaltet oder ein Anwalt genommen werden, der aber Kosten von mindestens 40 Euro erstmalig berechnet. Ist die Forderung berechtigt und der Schuldner weigert sich weiterhin zu zahlen wird es immer schlimmer. Dann wird ihm mit dem Rechtsweg gedroht. Es kann vom Gläubiger beim Amtsgericht im weiteren Schritt ein Mahnbescheid beantragt werden.

Der Zivilprozeß – Funktion und Ablauf in der Rechtsordnung

Der Zivilprozeß ist im Deutschen Recht klar strukturiert und folgt den einschlägigen Normen der Zivilprozessordnung (ZPO), weiß auch die aninos anwaltsinkasso. Bei dieser Prozessform geht es um die Regelung zivilrechtlicher Ansprüche in verschiedener Form.

Durch den Ablauf des Prozesses können Ansprüche, Rechte und Obliegenheiten einer Partei festgestellt werden. Zivilprozesse können über mehrere Instanzen gehen, z. B. vor dem Amtsgericht und in Berufung vor dem Landgericht fortgesetzte werden bzw. in Revision zum OLG oder Bundesgerichtshof gehen. Zur Teilnahme am Zivilprozess muss eine Partei partei- und prozessfähig sein sowie die Prozessführungsbefugnis haben. Das Verfahren vor dem Zivilgericht beginnt mit dem Erkenntnisverfahren. Vor dem Amtsgericht besteht in der Regel kein Anwaltszwang, so dass sich Privatleute auch selbst vertreten können. Alle Regelungen sind im Gerichtsverfassungsgesetz sowie der Zivilprozessordnung umfassend geregelt.

Vor höheren Instanzen besteht Anwaltszwang. Über das jeweilige zuständige Gericht entscheidet der Streitwert des Rechtsstreites. So ist ab 5001 EUR das örtliche Landgericht zuständig.

Bei Forderungen müssen die Verjährungsfristen beachtet werden

Aninos anwaltsinkasso informiert darüber, dass bei einer Forderung aus einer Rechnung die Verjährungsfristen beachtet werden müssen. Hat ein Gläubiger einen Zahlungsanspruch gegen einen Schuldner muss er diesen innerhalb dieser Fristen geltend machen.

Fristen zur Verjährung bei einem Anspruch aus einer Rechnung zum Beispiel für eine Dienstleistung beginnen mit Ablauf des Jahres an zu laufen, in dem diese Rechnung erstellt wurde. Hat ein Gläubiger dem Schuldner zum Beispiel am 30. März 2011 eine Rechnung erstellt, beginnt die Frist am 31.12.2011 zu laufen. Die Frist endet sodann zwei Jahre später am 31.12.2013 und ab dem 01. Januar 2014 ist diese Rechnung sodann verjährt und kann nicht mehr eingeklagt werden. Durch eine frühe Einlegung von Mahnbescheid oder Klage können diese Verjährungsfristen durch den Gläubger sodann unterbrochen werden. Ist ein Klageverfahren vor einem Gericht anhängig oder läuft ein gerichtliches Mahnverfahren, sind diese Fristen hinfällig.

Nach erreichtem rechtskräftigem und vollstreckbarem Titel in Form von Urteil oder Vollstreckungsbescheid, und hierauf verweist aninos Anwaltsinkasso ausdrücklich, kann der Gläubiger sodann seine Forderung 30 Jahre lang vollstrecken. Die Frist zur Verjährung läuft dann also erst nach 30 Jahren nach Rechtskrafterwerb des vollstreckbaren Titels aus. Das heißt, wurde ein vollstreckbarer Titel am 14.10.2010 rechtskräftig, kann der Gläubiger gegen den Schuldner bis zum 14.10.2040 vollstrecken. Hat er dann sein Geld bis dahin nicht vollständig oder gar nicht erhalten, ist diese Forderung leider nicht mehr einforderbar.